Quellenkonzept
Welche Dokumente und Systeme einbezogen werden, wie sie aufbereitet und aktuell gehalten werden.
Unternehmenswissen für Antworten mit Quellenangaben nutzbar machen, mit Berechtigungen und Evaluation.
Ki4data entwickelt RAG-Lösungen, die Fragen aus Ihren eigenen Dokumenten beantworten und die Quelle jeder Aussage angeben. Wir wählen die geeigneten Quellen aus, bauen einen Prototyp mit Berechtigungsprüfung und messen die Antwortqualität mit vereinbarten Testfragen, bevor über den produktiven Einsatz entschieden wird. Sinnvoll ist das, wenn Wissen in Richtlinien, Handbüchern oder technischer Dokumentation steckt und viel Zeit mit Suchen verloren geht.
Retrieval-Augmented Generation (RAG) verbindet die Suche nach relevanten Inhalten mit der Generierung einer Antwort auf Basis dieser Inhalte; das Verfahren wurde 2020 von Lewis et al. beschrieben. Das Sprachmodell antwortet also nicht aus seinem allgemeinen Training, sondern aus den gefundenen Passagen Ihrer Dokumente, und kann diese als Quelle nennen.
Stand:
Welche Dokumente und Systeme einbezogen werden, wie sie aufbereitet und aktuell gehalten werden.
Eine nutzbare Anwendung auf einem abgegrenzten Wissensbereich, inklusive Quellenangaben.
Ein mit dem Fachbereich abgestimmter Fragenkatalog mit erwarteten Antworten.
Messung von Antwortqualität, Quellenbezug, Latenz und Kosten, mit dokumentierten Grenzen.
Wie die Lösung angebunden, überwacht und weiterentwickelt wird.
Dokumente und Systeme auswählen und deren Qualität bewerten.
Inhalte zerlegen, anreichern und durchsuchbar machen.
Zugriffsrechte der Quellsysteme in die Suche übernehmen.
Relevante Passagen zur Frage finden und gewichten.
Antwort auf Basis der Passagen erzeugen und Quellen angeben.
Mit Testfragen messen, Fehler analysieren und gezielt verbessern.
Jedes Vorhaben wird individuell kalkuliert. Diese Faktoren beeinflussen den Umfang am stärksten:
Wenn Nutzer vor allem ein bestimmtes Dokument finden wollen und die Antwort darin selbst lesen. RAG lohnt sich, wenn Antworten aus mehreren Passagen zusammengesetzt werden müssen oder Fragen in natürlicher Sprache gestellt werden.
Die Berechtigungen der Quellsysteme werden beim Indexieren mitgeführt und bei jeder Anfrage geprüft, bevor Passagen an das Modell gehen. So kann die Antwort keine Inhalte enthalten, die die fragende Person nicht sehen darf.
Mit einem abgestimmten Satz von Testfragen, der vor jeder Änderung erneut läuft, und mit der Auswertung von Nutzerfeedback im Betrieb. Antworten ohne ausreichende Quelle werden als solche gekennzeichnet statt geraten.
RAG eignet sich, wenn Antworten auf aktuellem, sich änderndem Wissen beruhen und belegbar sein müssen: Neue Dokumente werden indexiert statt neu trainiert, und Zugriffsrechte lassen sich pro Anfrage prüfen. Fine-Tuning passt eher, wenn ein Modell einen bestimmten Stil oder ein festes Aufgabenformat lernen soll. Beides lässt sich kombinieren.
In einem ersten Gespräch klären wir Ausgangslage, Ziel und sinnvollen Einstieg. Sie erhalten danach eine Einschätzung, wie ein Projekt aussehen kann.
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