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Daten & Cloud

Datenmigration für mittelständische Unternehmen

Daten aus Legacy-Systemen geplant, geprüft und mit Rückfallplan auf neue Plattformen übertragen.

Kurz zusammengefasst

Ki4data plant und setzt Datenmigrationen für mittelständische Unternehmen um: von der Bestandsaufnahme über Mapping und Validierung bis zur Umstellung mit Rückfallplan. Typische Anlässe sind die Ablösung einer Legacy-Datenbank, der Aufbau eines neuen Data Warehouse oder die Zusammenführung mehrerer Quellen. Ein Validierungsbericht belegt am Ende, dass die Daten vollständig und korrekt im Zielsystem angekommen sind.

Was ist eine Datenmigration?

Eine Datenmigration überträgt Daten aus einem bestehenden System in ein neues Zielsystem, zum Beispiel aus einer On-Premises-Datenbank in eine Cloud-Datenplattform. Dazu gehören die Bestandsaufnahme, die feldgenaue Zuordnung von Quelle und Ziel, die Transformation, die Prüfung auf Vollständigkeit und Korrektheit sowie die geplante Umstellung.

Stand:

Typische Ausgangslagen

  • Eine Legacy-Datenbank oder ein Altsystem soll abgelöst werden, aber Abhängigkeiten sind nur teilweise dokumentiert.
  • Für ein neues Data Warehouse oder eine Cloud-Datenplattform müssen Bestandsdaten übernommen werden.
  • Mehrere Quellen mit unterschiedlichen Strukturen sollen in einem Zielsystem zusammengeführt werden.
  • Frühere Migrationsversuche sind an Datenqualität, fehlender Prüfung oder zu langen Umstellungsfenstern gescheitert.

Was Sie konkret erhalten

Dateninventar

Welche Tabellen, Dateien und Schnittstellen es gibt, wer sie nutzt und welche Systeme davon abhängen.

Quell-Ziel-Mapping

Feldgenaue Zuordnung mit Transformationsregeln, Schlüsseln und dem Umgang mit Altdaten und Historie.

Migrationspipeline

Wiederholbare, versionierte Übertragung, die vor dem Cutover mehrfach getestet werden kann.

Validierungsbericht

Datensatzabgleiche, fachliche Kennzahlen und dokumentierte Abweichungen als Grundlage der Abnahme.

Cutover- und Rückfallplan

Ablauf, Zuständigkeiten, Umstellungsfenster und Kriterien, wann und wie zurückgerollt wird.

So gehen wir vor

  1. 01

    Abhängigkeiten erfassen

    Quellen, Nutzer, Schnittstellen und nachgelagerte Reports aufnehmen.

  2. 02

    Zielstruktur festlegen

    Zielmodell, Mapping und Transformationsregeln mit dem Fachbereich abstimmen.

  3. 03

    Pilot durchführen

    Einen repräsentativen Ausschnitt migrieren und Laufzeiten sowie Fehler messen.

  4. 04

    Qualität prüfen

    Vollständigkeit und fachliche Korrektheit gegen vereinbarte Kriterien belegen.

  5. 05

    Umstellen

    Cutover im vereinbarten Fenster, mit klaren Abbruch- und Rückfallkriterien.

  6. 06

    Übergeben

    Dokumentation, Betriebsübergabe und Abschluss offener Punkte.

Woran die Abnahme gemessen wird

  • Vereinbarte Datensatzabgleiche zwischen Quelle und Ziel sind erfüllt.
  • Fachliche Kennzahlen stimmen in Quelle und Ziel überein.
  • Fehler und Abweichungen sind dokumentiert und behandelt.
  • Die Umstellung bleibt innerhalb des zulässigen Umstellungsfensters.

Voraussetzungen und Grenzen

Sinnvoll, wenn …

  • Ein Zielsystem ist gesetzt oder soll im Projekt gemeinsam ausgewählt werden.
  • Fachbereiche können Kennzahlen und Prüfregeln für die Abnahme benennen.
  • Die Migration soll wiederholbar und nachweisbar sein, nicht nur einmalig laufen.

Eine andere Lösung passt besser, wenn …

  • Es geht nur um das einmalige Kopieren weniger Tabellen ohne Prüfbedarf; dafür reichen oft Bordmittel der Datenbank.
  • Die eigentliche Frage ist die Wahl der Zielplattform; dann beginnt das Projekt mit einer Architekturentscheidung.

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Was Aufwand und Kosten bestimmt

Jedes Vorhaben wird individuell kalkuliert. Diese Faktoren beeinflussen den Umfang am stärksten:

  • Anzahl und Art der Quellsysteme sowie deren Dokumentationsstand
  • Datenvolumen, Historie und Komplexität der Transformationen
  • Umfang der fachlichen Validierung und Abnahme
  • Zulässiges Umstellungsfenster und Anforderungen an Parallelbetrieb

Häufige Fragen

Wie prüfen wir, ob die Migration vollständig ist?

Mit Datensatzabgleichen je Objekt, Prüfsummen auf Schlüsselfeldern und fachlichen Kennzahlen, die in Quelle und Ziel übereinstimmen müssen. Die Kriterien legen wir vor der Migration gemeinsam fest, damit die Abnahme nicht im Nachhinein verhandelt wird.

Welche Ausfallzeiten sind möglich?

Das hängt von Datenvolumen, Änderungsrate und Zielsystem ab. Der Pilot liefert gemessene Laufzeiten; darauf aufbauend planen wir ein Umstellungsfenster oder, wo nötig, eine schrittweise Umstellung mit Delta-Läufen.

Wie werden Altdaten und Historie behandelt?

Im Mapping wird festgelegt, welche Historie migriert, archiviert oder bewusst nicht übernommen wird. Aufbewahrungspflichten und spätere Auswertungen fließen in diese Entscheidung ein.

Was kostet eine Datenmigration?

Das hängt vor allem von Anzahl und Dokumentationsstand der Quellsysteme, Datenvolumen und Historie, dem Umfang der fachlichen Prüfung und dem zulässigen Umstellungsfenster ab. Nach der Bestandsaufnahme erhalten Sie eine Kalkulation, die diese Faktoren offenlegt, statt eines Pauschalpreises.